Leistungen (Für Details: markierte Begriffe anklicken)

Proktologie:

Proktologie: Behandlung von Hämorrhoidalleiden und Enddarmerkrankungen
   Hämorrhoiden - Analfissuren - Analfisteln Analabszesse -
   Analthrombosen - Proktitis

Männermedizin (Andrologie): 


● Behandlung von Prostataleiden mit Thermotherapie
  Transurethrales Radiowellenverfahren (TURF) 
  (Prostatitis - Entzündung, Infektion, Harnstau, Prostatavergrößerung)

● Beratung und Betreuung: Unsere Leistungen im Detail siehe unten

Im Folgenden finden sich detaillierte Ausführungen zu folgenden Themen:

● Erweiterte Therapie für das Prostatitis-Syndrom 
Erweiterte Therapie für das Chronische-Beckenbodenschmerz-
  Syndrom (Pelvic-Pain-Syndrom CPPS) 

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Erweiterte Therapie für das Prostatitis-Syndrom

Im Folgenden werden kurz Symptome, Diagnose und Standard-Therapie ver-schiedener Formen der Prostatitis beschrieben und dann erweiterte Therapie-verfahren vorgestellt, welche sich in vielen Fällen mit jahrelang erfolglosen Standard-Therapien als äußerst erfolgreich bewährt haben. Es wird gezeigt, dass für eine erfolgreiche Behandlung des Prostatitis-Syndroms oft die kombinierte Therapie von Urologe und Proktologe erforderlich ist.

Das Prostatitis-Syndrom

Das Prostatitis-Syndrom umschreibt mehrere Beschwerden, welche von der Prostata ausgehen können. Eine Prostatitis ist eine akute oder chronisch unspezifische Entzündung der Prostata. Es werden verschiedene Formen unterschieden:

• akute bakterielle Prostatitis
• chronisch bakterielle Prostatitis
• abakterielle Prostatitis (keine Erreger nachweisbar)
• Prostatopathie (auch chronisches Schmerzsyndrom des Beckens genannt)

Akute Prostatitis
Die akute Entzündung der Prostata wird von Bakterien verursacht und geht mit Fieber und heftigen Beschwerden einher. Betroffen sind oft, aber nicht aus-schließlich jüngere Männer.

Chronische Prostatitis
Wie die akute, so wird auch die chronische Entzündung der Prostata von Krank-heitserregern verursacht. Sie führt aber zu milderen und unbestimmteren Beschwerden und betrifft meist Männer in jüngeren bis mittleren Jahren.

Prostatopathie 
Das chronische abakterielle Schmerzsyndrom des Beckens (Prostatopathie), auch Pelvic-Pain-Syndrom (PPS) genannt, ist eine Erkrankung, deren Ursache oft unklar ist und die meist Männer von 25-40 Jahren betrifft. Die Beschwerden gleichen denen bei chronischer Prostatitis. Zu dieser Erkrankung werden zwei Krankheitsbilder (mit zahlreichen früheren Bezeichnungen) zusammengefasst: Die chronische abakterielle Prostatitis (Kongestionsprostatitis) und das chronische nicht entzündliche Schmerzsyn-drom des Beckens (Prostatodynie, Prostatakongestion, Prostatose, Beckenbo-denmyalgie, vegetatives Urogenitalsyndrom = VUG).

Symptome

Die akute bakterielle Prostatitis zeigt ein typisches Beschwerdebild. Die Be-troffenen leiden unter:

• Fieber
• Schüttelfrost
• starkem Krankheitsgefühl
• Schmerzen in der Dammgegend
• häufigen Toilettengängen, wobei kaum Urin kommt
• unangenehme Blasenentleerung
• Schmerzen während der Blasenentleerung
• Schmerzen beim Stuhlgang
• Eiter im Urin bei einem oftmals allgemein abgeschwächten Harnstrahl
• gelegentlich Rückenschmerzen.

Die Betroffenen fühlen sich sehr krank und leiden unter typischen Beschwerden.

Bei der chronischen (abakteriellen sowie bakteriellen) Prostatitis oder einer Prostatopathie sind die Symptome dagegen uncharakteristisch. Auch hier treten Störungen der Blasenentleerung in unterschiedlicher Ausprägung auf. Die Betroffenen leiden unter schwachen oder starken Schmerzen in der Damm-region mit Ausstrahlung in Hoden bzw. Leistenregion, Brennen und Juckreiz in der Harnröhre. Darüber hinaus gehören zu den Beschwerden Störungen der Sexualfunktion. So können die Betroffenen Schmerzen beim Beischlaf verspü-ren, unter verfrühter bzw. verspäteter Ejakulation leiden. Es kann sogar zum Verlust der Erektionsfähigkeit oder zum Libidoverlust kommen. Diese unklaren Beschwerden werden oft fehlgedeutet.

Diagnose

Der Nachweis der akuten Prostatitis ist einfach und stützt sich auf die charak-teristischen Beschwerden. Der Tastbefund durch den Arzt ergibt eine vergröß-erte, druckschmerzhafte Prostata. Durch eine Ultraschalluntersuchung wird abgeklärt, ob ein Prostataabszess vorliegt, der häufig bei einer akuten Pros-tatitis vorkommt. Bei der Untersuchung des Urins finden sich Leukozyten, Bakterien und abgestoßene Zellen. Die 3-Gläser-Probe (Sekrete aus der Harnröhre, der Prostata und der Urin) ist positiv.

Bei der chronischen Form kann der Tastbefund unauffällig sein. Das Ultraschall-bild kann Kalkherde anzeigen, wenn die Entzündung durch Prostatasteine verursacht wurde. Wichtig ist die Unterscheidung, ob es sich um eine chronisch bakterielle Prostatisis oder eine chronisch abakterielle Prostatitis handelt. Zum Nachweis der chronischen bakteriellen Prostatitis bedient man sich der Vier-Gläser-Probe, bei der der ‚erste’ Urin, der Mittelstrahlurin, das Prostatasekret und der Prostataurin verglichen werden. Fehlt der Nachweis von Erregern im Prostataexprimat, so handelt es sich um eine abakterielle Prostatitis oder Prostatopathie.

Ursachen

Während bei der bakteriellen Form der Prostatitis konkrete Erreger als Verur-sacher gefunden werden können, zeigt die abakterielle Prostatopathie ein psychosomatisches Krankheitsbild mit unklaren Ursachen.

Als Infektionsweg wird bei der bakteriellen Prostatitis meist die Verbindung mit der Harnröhre angenommen, über die in der Tat eine Möglichkeit einer auf-steigenden Infektion gegeben ist. Dabei können die Erreger auf verschiedene Weise ihren Weg in die Prostata finden: Bei Stenosen innerhalb der Penis-Harnröhre (Harnröhrenstrikturen), Aussackungen der Harnröhre (Urethra-divertikel) oder bei Phimosen (Einengungen der Vorhaut) wird diese Art von Infektion erleichtert, weil beim Wasser lassen durch den erhöhten Druck der Urin in die prostatischen Gänge hineingepresst wird.

Oft werden bei der bakteriellen Prostatitis verschiedenste Enterobakterien wie Escherichia Coli, Enterokokken, Proteus vulgaris und mirabilis, Staphylococcus warneri o.ä. diagnostiziert. Dies weist darauf hin, dass diese Bakterien ihren Weg aus dem Darm in die Prostata gefunden haben können. Die Übertragung findet hier meist hämatogen, d.h. über eine Einschwemmung von Erregern über das Blut aus anderen, infizierten Organen statt. Oft sind hierbei Hämorrhoiden die eigentlichen Verursacher der Infektion, da über die gedehnten Adern Bak-terien leicht in das Blut gelangen können und dann über den Blutweg zur nahe gelegenen Prostata geschwemmt werden.

Die Ursachen der abakteriellen Prostatitis sind meist unklar und können auch
im psychischen Bereich liegen.

Standard-Therapie

Die bakterielle Prostatitis wird in der Standardtherapie durch Gabe von Antibi-otika therapiert – manchmal auch längerfristige (3 bis 6 Monate), was aber oft trotz des intensiven Einsatzes von Antibiotika nicht zum Erfolg führt, indem die Beschwerden rezidivierend wieder auftreten und daneben das Risiko besteht, dass starke Nebenwirkungen der Antibiotika wie Tinnitus oder Achillessehnenentzündung auftreten.

Bei abakteriellen Entzündungen kommen Sitzbäder, entzündungshemmende Medikamente, Anticholinergika oder Alpha-Blocker, in Akutphasen auch Schmerzbehandlung zur Anwendung. Ziel der Behandlung ist in diesem Fall,
die Beschwerden zu lindern. Dazu empfehlen sich Sitzbäder, sowie entzün-dungshemmende Medikamente, Anticholinergika oder Alpha-Blocker, in Akut-phasen Schmerzbehandlung. Schwierig ist in vielen Fällen, dass die Grundlage der Prostatopathie ein psychosomatisches Leiden bildet, das sich „in der Pro-stata manifestiert". So gehören Stress, Sexualprobleme, Erwartungsängste und Probleme mit dem Partner zu den Ursachen. Psychotherapie und Stessreduktion sind Ansätze, die in vielen Fällen erhebliche Linderung verschaffen.

In beiden Fällen werden zwar die Symptome und Beschwerden therapiert, oft wird aber die eigentliche Ursache der Erkrankung nicht gefunden.

Erweiterte Therapie

Grund für die Rezidive bei bakterieller Prostatitis sind oft die in der Prostata bestehenden Kalkablagerungen (Prostatsteine), in die sich Bakterien zurück-ziehen und für Antibiotika nicht erreichbar sind. Nach Absetzen der Antibiotika-behandlung breiten sich diese dann wieder aus und verursachen eine erneute Infektion der gesamten Prostata.

Für diese Fälle hat sich die transurethrale Thermotherapie mit TransUrethraler Radio Frequenz Therapie (TURF) bewährt, bei der die Prostata lokal und gezielt ohne Schädigung des umliegenden Gewebes auf bis zu 50°C erwärmt wird, was zuverlässig zur Abtötung der Bakterien auch in den Kalkablagerungen führt und damit Rezidiven vermeidet und eine dauerhafte Heilung bewirkt.

Das Verfahren der Thermotherapie ist seit mehr als 25 Jahren bekannt und bewährt, hat aber in der Standardmedizin nur wenig Eingang gefunden, da die Behandlung von den meisten Kassen nicht bezahlt wird. Allerdings sind viele Patienten bereit, die Kosten selbst zu tragen, um endlich von oft langjährigem Leiden erlöst zu werden.

Da bei vielen Fällen von durch Enterobakterien verursachter bakterieller Prostatitis Hämorrhoiden die eigentliche Ursache darstellen, empfiehlt sich in jedem Fall die proktologische Behandlung der Hämorrhoiden, besonders, wenn nicht zu erklärende Rezidive auftreten. Obwohl die Verbindung von Hämorr-hoiden und Prostatitis auf der Hand liegt, wird sie oft in der Standard-Therapie des Urologen übersehen. Viele der als Prostatopathie sonst unerklärlichen Beschwerden im Bereich des Beckenbodens sind auf Hämorrhoiden zurückzuführen und verschwinden, wenn diese ausgeheilt sind.

Bei chronischer abakterieller Prostatitis und Protatapathie  oder Pelvic-Pain-Syndrom hat sich ebenfalls die transurethrale Thermotherapie mit Radiowellen (TURF) (Details siehe unter: THERMOTHERAPIE) mit Temperaturen bis 50°C bewährt, da sie eine thermische Schädigung des hypertrophierten Prostata-gewebes und damit Verkleinerung der Prostata bewirkt. Das elektrische Feld sorgt daneben für eine lang anhaltende Depolarisierung der Alpha-Rezeptoren an der Prostata-muskulatur und damit zu einer Relaxation der Prostata. Dies hat zur Folge, dass sich die quälenden Symptome wie häufiges und nächtliches Wasserlassen bessern und Libido und Erektionsfähigkeit wieder gesteigert werden.

Das hier beschriebene Verfahren der Thermotherapie wurde von mir seit 1994 bei etwa 460 Patienten mit chronischer Prostatitis angewandt und hat in etwa 90% der Fälle die völlige Beseitigung der Beschwerden bewirkt. Frühere Stu-dien der Urologischen Klinik in Garmisch Partenkirchen und der Klinik St. Georg in Bad Aibling kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Da die Thermotherapie keine Schädigungen verursacht, kann sie beliebig wiederholt werden, falls die Beschwerden nicht bei der ersten Behandlung verschwinden.

Alle Verfahren der erweiterten Prostata-Therapie sind weitgehend schmerzfrei, können ambulant durchgeführt werden und haben den Vorteil, dass sie ohne Gabe von Antibiotika auskommen und damit deren Nebenwirkungen besonders bei einer Langzeittherapie vermeiden.

Durch die erweiterte Prostata-Therapie kann eine Operation der Prostata – die Ultima Ratio der Standard-Therapie – in vielen Fällen vermieden werden, womit besonders älteren Patienten neben den Beschwerden des operativen Eingriffs auch erhebliche Risiken erspart bleiben.

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Erweiterte Therapie für das Chronische-Beckenbodenschmerz-Syndrom oder Pelvic-Pain-Syndrom (CPPS)

Der chronische Beckenbodenschmerz (CPPS) ist ein Krankheitsbild, das prinzipiell lange bekannt ist, aber bisher wenig verstanden wurde. Deshalb gibt es viele Synonyme, die alle einen Teilaspekt beschreiben, aber nicht die Gesamtheit der Erkrankung. Letztlich ist es nur wichtig herauszubekommen, ob ein solches CPPS vorliegt. Dafür gibt es Kriterien, die nachfolgend beschrieben werden. Für einen betroffenen Patienten ist es wichtig zu wissen, dass er kein Einzelfall ist, auch wenn das CPPS sehr individuelle Symptome bilden kann. Der Grund dafür ist, dass jeder Mensch mit Schmerzen anders umgeht, so dass die Folgebeschwerden sich individuell unterschiedlich zeigen

Definition

Das CPPS betrifft den gesamten Beckenboden und damit alle seine Funktionen wie Wasserlassen, Geschlechtsverkehr und Stuhlgang. Weitere Beschwerden hängen mit der mechanischen Funktion zusammen, die der Beckenboden beim Sitzen hat und als muskuläre Verbindung sowohl zu den Beinen als auch zum Rücken.

Entstehung

Chronische bakterielle Entzündungen, die nicht erfolgreich behandelt werden, stellen nicht selten einen Auslöser dar. Die durch die Entzündungen ausgelösten Beschwerden verselbständigen sich mit der Zeit und führen auch zu einer Fehlhaltung, weshalb es zu muskulären Fehlfunktionen auch in der Umgebung (Beine, Rücken) kommen kann.

Die Erklärungsmodelle sind vielfältig und reichen von einer Autoimmunstörung über eine neurogene Entzündung, eine versteckte Infektion bis zu einem myofaszialem Schmerzsyndrom. Zu letzterem werden zwei Kategorien unterschieden, einerseits eine Fehlsteuerung des lokalen Nervensystems aufgrund zurückliegender traumatischer Ereignisse sowie eine psychogene chronische Verspannung der Muskulatur des Beckenbodens. Beruflicher wie privater Stress kann ähnliche Beschwerden auslösen, wenn man mit ihm nicht umgehen kann und sich als Folge dessen verspannt. Aufgrund der chronischen Verspannung werden Nervenzellen überreizt und dabei zur Freisetzung des Neurokinins Substanz P stimuliert. Daraus können sich letztlich, wie in Tierversuchen nachgewiesen, Entzündungen des Urogenitaltrakts entwickeln.

Dem Krankheitsbild des chronischen Beckenbodenschmerzes können viele Ursachen zugrunde liegen. Ausführliche Untersuchungen ergaben den starken Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen einer gestörten Funktion des Beckenbodens und dem Beckenbodenschmerz bestehen könnte. Was hierbei jedoch Ursache oder Folge ist und inwieweit diese Störung auf einer ursäch-lichen oder zweitrangigen Funktionsstörung des Zentralen Nervensystems beruhen, kann zurzeit noch nicht abschließend bewertet werden. Oft haben Patienten eine Odyssee hinter sich und sind bei vielen Ärzten vorstellig gewor-den. Das Krankheitsbild ist oftmals so verschwommen, dass die eigentliche Ursache nicht gleich festgestellt werden kann.

Symptome

Die Symptome sind vielfältig. Häufig sind jedoch folgende:

• Schmerzen im Bereich des Beckens, die bis in die Leistengegend ausstrahlen
   können
• Hauptschmerzbereiche bei Männern sind Prostata (Vorsteherdrüse),
   Perineum (Damm zwischen Darmausgang und Hodensack), Penis, Harnblase,
   Unterbauch und Rücken
• erhöhter Harndrang
• häufiges Wasserlassen - Nykturie (vermehrtes nächtliches Wasserlassen)
• Brennen beim Wasserlassen
• Pollakisurie (Toilettengänge mit wenig Urin)
• Harnträufeln
• erschwerter Stuhlgang
• Schmerzen beim bzw. nach dem Geschlechtsverkehr
• Schmerzen beim (langen) Sitzen , die unter Bewegung besser werden
• undefinierbarer Druck im Unterbauch

Aber wie eingangs gesagt, kann jeder Betroffene darüber hinaus auch noch individuelle Zusatzbeschwerden haben.

Diagnose

Zur Sicherung der Diagnose "chronischer Beckenbodenschmerz" steht an erster Stelle das ausführliche Gespräch mit dem Urologen (Anamnese). Anhand der geschilderten und erfragten Krankheitszeichen werden die weiteren Untersuchungsschritte eingeleitet. Neben dem Abtasten können Ultraschalluntersuchung, Blasenspiegelung, Harnflussmessung, Blut-, Urin- und Spermaproben hinzugezogen werden. Eventuell kann eine Tagebuchaufzeichnung über die Häufigkeit des Wasserlassens und Auftretens sowie Stärke der Beckenschmerzen für sinnvoll sein. Bevor die Diagnose CPPS sicher gestellt werden kann, müssen Erkrankungen des Blasenbodens, Darmerkrankungen, Leistenbrüche oder Tumore ausgeschlossen werden.

Standard-Therapie

Erst wenn alle Untersuchungsergebnisse vorliegen und die Krankheit CPPS gesichert ist, kann eine gezielte Behandlung einsetzen.

Zur Therapie gehören neben Medikamenten wie Antibiotika, Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente, die eine gute Wirkung auf den Harntrakt ausüben auch die psychische oder psychosomatische Betreuung sowie Maß-nahmen, die am Beckenboden angreifen und durch Beckenbodengymnastik Blockaden des Körpers lösen und die Selbstheilungskräfte mobilisieren. Dabei werden auch Biofeedback-Verfahren eingesetzt: Trainingsverfahren mit Rückmeldung zur Überprüfung der richtigen Anspannung der Muskulatur des Beckenbodens. Die Rückmeldung unterstützt die Betroffenen in ihren kranken-gymnastischen Bemühungen, ein richtiges und wirksames willkürliches Zusammenziehen der Beckenbodenmuskulatur durchzuführen. Zur Entspannung des Beckenbodenbereichs kann auch eine Massage der Prostata beitragen. Günstig kann auch die Osteopathie (Heilen ohne Medikamente und Instrumen-te) angewandt werden, die bei allen Funktionsstörungen des Körpers hilft zu entspannen und die Selbstheilung zu stimulieren.

Erweiterte Therapie

Da CPPS durch Verspannungen der Muskeln und Reizung der Nerven verursacht wird, kann auch hier die transurethrale Thermotherapie mit TransUrethraler Radio Frequenz Therapie (TURF) in vielen Fällen erfolgreich angewandt werden. Dabei wird die Prostata lokal und gezielt ohne Schädigung des um-liegenden Gewebes auf bis zu 50°C erwärmt. Das elektrische Feld sorgt für eine lang anhaltende Depolarisierung der Alpha-Rezeptoren an der Prostata-muskulatur und damit zu einer Relaxation (Entspannung) auch des umgebenden Bereichs. Dies hat zur Folge, dass eine Schmerzlinderung eintritt, sich die quälenden Symptome wie häufiges und nächtliches Wasserlassen bessern und Libido und Erektionsfähigkeit wieder gesteigert werden. In vielen Fällen wird eine dauerhafte Heilung erzielt.

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Ambulante Operationen: Details

Moderne Operations- und Narkoseverfahren ermöglichen heute die Durch-führung ambulanter Operationen ohne Erhöhung des Risikos im Vergleich zur stationären Durchführung. Im Bereich der Urologie kann die Mehrzahl der Eingriffe ambulant erfolgen.

Die Operationen führt Dr. Milat durch, ein erfahrener Arzt mit langjähriger klinischer Erfahrung. Die Anästhesie übernimmt ein spezialisierter Narkosearzt.

Der Ablauf ist geprägt von individueller Betreuung durch den Arzt in der angenehmen Atmosphäre einer Privatpraxis. Nach einer dem Eingriff ange-messenen Überwachungsphase ist die Rückkehr in die vertraute Umgebung möglich. Auch die weitergehende Betreuung erfolgt durch den operierenden Arzt, der für Rückfragen immer erreichbar ist.

In einem Vorgespräch im Rahmen der Sprechstunde wird zunächst einige Tage vorher überprüft, ob die Voraussetzungen für eine ambulante Operation gegeben sind.

In einem ausführlichen Gespräch erläutert der Operateur die Durchführung des Eingriffs. Ein aktueller Untersuchungs- und Ultraschall-befund werden erhoben. Nach Blutentnahme werden durch ein Labor

die Blutwerte ermittelt, diese sollten am OP-Tag nicht älter als 10 Tage sein. In einem persönlichen Gespräch mit dem Narkosearzt, welches

in der Regel am gleichen Tag erfolgt, wird geprüft, ob eventuelle Vorerkran-kungen den ambulanten Modus ausschließen und ob weitere Voruntersuchungen zu veranlassen sind. Ebenfalls erläutert der Anaesthesist ausführlich den Ablauf der Narkose.

In der Privatpraxis werden unsere ambulanten Operationen nach Terminver-einbarung durchgeführt, um dem Patienten Wartezeiten am OP-Tag zu erspa-ren. Am OP-Tag sollte der Patient keine Nahrung zu sich genommen haben (auch nicht rauchen), evtl. Dauermedikamente können mit einem kleinen Schluck Wasser eingenommen werden.

Aufgrund gut steuerbarer Narkotika ist der Patient unmittelbar nach Opera-tionsende bereits wieder wach und ansprechbar, im Überwachungsraum kann schon kurz nach der OP ( ca. nach 1 Std.) wieder Tee oder Kaffee gereicht werden. Nach Ablauf der Überwachungsphase findet ein abschließendes Gespräch mit dem Operateur statt in welchem über den OP-Verlauf informiert wird. Ebenso werden weitere Verhaltensmaßregeln besprochen und der Termin für die Kontrolluntersuchung festgelegt.

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Anti-Aging: Details

Wir bieten Ihnen in unserer Praxis Beratung und Behandlung an für:

● Bestimmung des biologischen Alters 
● Ernährungsmedizinische Beratung 
● Präventionsmedizin 
● Naturheilkundliche Verfahren 
● Life-Stile-Medizin 
● Sexualmedizinische Beratung

Das biologische Alter eines Menschen entscheidet wesentlich über die Lebens-qualität. Wir bestimmen Ihr biologisches Alter. Darauf aufbauend geben wir Empfehlungen und treffen Maßnahmen, wie

Sie das biologische Alter verringern können. Mit diesen Maßnahmen können
wir wirkungsvoll zur Erhaltung und Wiedergewinnung Ihrer Lebensqualität
und Lebensfreude beitragen. Schwerpunkte sind dabei: Gesundheitsvorsorge, Verbesserung
der körperlichen Leistungsfähigkeit und Hilfezu: positiver Denkweise und ausgeglichener Stimmungslage, besserer Konzentrationsfähig-keit, ungestörtem Schlaf, Verbesserung sexueller Lust und Potenz mit dem Ziel eines befriedigenden Sexuallebens.

Wir betreuen Sie als Urologe, Proktologe und Androloge in Kooperation mit Spezialisten für den Bereich Innere- und Sportmedizin, Gastroenterologie, Orthopädie, Neurologie, Augenheilkunde und HNO.

Gesundheitsleistungen im Rahmen von Anti-Aging umfassen:

● eingehende ganzkörperliche Untersuchung, Gelenktest, Analysen des Blutes
   und Urins einschließlich Krebstests, Sonographie des Bauches,
des Becken-
   raumes und des Genitale. 
● Ernährungsberatung mit Ausarbeitung von Ernährungsplänen 
● wo nötig, medikametöse Stützung des Gesundungsprozesses

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